Besichtigung Ensinger

Besichtigung Ensinger

Um mehr über die andere Seite des Schorles zu erfahren trafen sich die Jungwinzer bei Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH in Vaihingen/Enz-Ensingen. Der Geschäftsführer Herr Lehmann begrüßte die Gruppe und versprach uns viele Einblicke in die Welt der Wässer und der anderen Produkte von Ensinger. Ensinger ist auch wie die Landjugend ein bunt gemischter Haufen pfiffig, neugierig und direkt. Dann konnten sich die Landjugendlichen von den Ensinger-Produkten selbst überzeugen.

Zunächst gab es einen Einblick in die Zahlen und Fakten rund um Ensinger. Es sind 154 Mitarbeiter und 8 Auszubildende beschäftigt, der Jahresumsatz liegt bei rund 45 Mio. €. 70.000 Flaschen werden pro Stunde gefüllt, was zu einem Absatz von rund 115 Mio. Liter pro Jahr führt.

Angefangen hat alles 1952

Damals befüllte Wilhelm Fritz ca. 1000 Flaschen am Tag mit einem Trichter. Heute sind es über 72 verschiedene Produkte, die bei Ensinger über drei Füllanlagen abgefüllt werden. Die Produktpalette reicht von Wasser über Fruchtschorlen bis hin zu isotonischen Getränken. Über 20 km Rohrleitung führen von den Füllanlagen durch Ensingen zu den 15 Quellen mit unterschiedlichen Tiefen von 40 bis zu 200m Brunnentiefe.

Bis zu 20.000 Jahre alt ist das Wasser aus den Quellen!

Jede der Quellen verfügt über einen Puffertank auf dem Gelände, damit das Wasser aus den Quellen in natürlicher Geschwindigkeit nachfließen kann. Aus der Gipskeuper-Quelle kommt die Linie Ensinger SPORT mit besonders hohem Calcium und Magnesium Werten, die Linien Naturelle und Gourmet stammen aus dem bis zu 200 m tiefen Muschelkalk. Nur 0,3 % des Wassers auf der Erde ist für uns verfügbar. Daher geht Ensinger nachhaltig mit den Ressourcen um und setzt sich für den Artenschutz (Streuobst Apfelsaftschorle) und für erneuerbare Energien ein. Die Füllanlagen laufen zu 100% mit Sonnenenergie, daher dürfen sie auch das Solarfood Siegel führen.

Leider muss in diesem Jahr, aufgrund des Spätfrostes, auf Äpfel aus ganz Deutschland zurückgegriffen werden. Normalerweise kommen die Äpfel für die Schorlen nur aus Baden-Württemberg.
Von den drei hochautomatisierten Füllanlagen ist eine für Glas- zwei für PET-Flaschen. Der Anteil der Glasflaschen beträgt rund 45 %. Los geht es mit dem Mischer, hier werden Wasser und die Direktsäfte für die Schorlen gemischt.
Faszinierend war der 150 m lange Tunnel unter der Straße durch den die abgefüllten Kisten ins Logistikzentrum befördert werden. Hier stehen rund 10.000 Paletten bereit. In weniger als einer Stunde ist ein LKW komplett beladen.

Anschließend wurde die Gruppe von dem Geschäftsführer Thomas Fritz noch zu Kinzingers in den Besen eingeladen, dort gab es bei Wasser und Schorle interessante Gespräche und Diskussionen über die vergangene Besichtigung.

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